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Image by Spencer Chow

Volunteering Afrika

Ich habe mir im Jahr 2023 endlich einen langersehnten Wunsch erfüllt und habe ein Volunteering in Afrika gemacht.

Es war eine unglaublich tolle Zeit mit so vielen unterschiedlichen Eindrücken. Es war schön, wertvoll und unglaublich bereichernd. Ich habe in meinem Leben noch nie ein so tiefes Gefühl von Zufriedenheit und Sinnhaftigkeit verspürt.

Ich möchte Dir gerne einen Einblick in meine Zeit dort geben. Es hat mein Weltbild noch wieder ein Stück verändert und mir sind meine Werte wie „Liebe“, „Akzeptanz“ „Ehrlichkeit“ „Persönlicher Wachstum“ und „Vertrauen“ auf eine ganz andere Art und Weise noch mal bewusstgeworden.

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Zuerst ging die Reise nach Namibia – Windhoek

4 Wochen in der Suppenküche oder auch "Home of good hope" genannt. Die wurde 2007 in Katatura gegründet, in dem größten Armutsbereichs Windhoeks. Sie ist für die Kinder von 0-17 Jahre, um den Kindern eine warme Mahlzeit anzubieten und für viele ist es die einzige am Tag.

Ja, auch in Deutschland ist die Armut zum Teil groß und ich finde, es ist auch wichtig sich im eigenen Land zu engagieren, die mittelloser sind als man selbst. Doch was ich da gesehen habe hat mein Armutsempfinden verändert.


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Kleiner Einblick in den Klassenraum

Hier war ich von 9-11 Uhr eingesetzt. Vor Beginn des Unterrichts wurde immer erst gesungen, getanzt und dann gebetet. Das war toll mitzuerleben welche Freude sie dabei hatten. Die Kinder lernen hier Grundkenntnisse wie Buchstaben, Zahlen, Tiere, Farben, etc. auf Englisch. Ein Tag durfte ich den Unterricht gestalten und übernehmen. Als Ernährungsberaterin war für mich klar, dass ich etwas mit Lebensmitteln machen möchte und so haben wir uns für die Früchte entschieden, die sowieso auf dem Lehrplan standen.
 

Mahlzeitenausgabe

um kurz nach 11 ging es für mich dann in die Suppenküche zur Ausgabe der Mahlzeiten - auch hier wurde erst gesungen, getanz und gebetet. Es war sehr spannend wie mit 600-800 Kindern alles organisiert wurde.

Allerdings kam es 1-2 Mal die Woche vor, dass das Essen nicht für alle Kinder reichte - es war furchtbar mit anzusehen. Die Kinder bekamen dann noch Zuckerwasser und eine Scheibe Toast. Deren einzige Mahlzeit am Tag... Das regt zum nachdenken an und waren schwere Momente während des Volunteerings.

 

Die Zeit am Ende

Es war Leid und Freud zugleich. Was ich dort an Herzlichkeit, Dankbarkeit, Zufriedenheit, Optimismus erfahren habe ist für mich unbeschreiblich.

Um ein Stück meiner Dankbarkeit auszudrücken habe ich für jedes Kind ein T-Shirt gekauft und für die gesamte Klasse noch Schulmaterial was die Lehrerin noch brauchte.

Sie haben sich riesig gefreut.

Es war eine unvergessliche Zeit für mich, die mir viel gegeben hat und was ich weiterhin jedes Jahr gerne machen möchte.
 

Das ist ein kleiner Einblick in das erste Projekt, wenn Du Fragen hast oder auch schon Erfahrung im Volunteering gemacht hast - schreibe mir sehr gerne :)

Wenn Du mehr auf über das Projekt wissen oder auch spenden möchtest, findest Du hier den Link:

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